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Unser Tätigkeitsfeld

Die Deutsch-Französische Juristenvereinigung (DFJ) wurde im Jahr 1954 gegründet. Unser Ziel ist die Förderung der beruflichen und persönlichen Beziehungen zwischen deut­schen und französischen Juristen. Die Mitglieder stammen aus allen juristi­schen Berufsgruppen und unsere Treffen dienen neben der Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft als Informationsbörse. Unsere Aktivitäten umfassen

Die deutsche Vereinigung hat über 1.000 Mitglieder, die französische Schwestervereinigung Association des Juristes Français et Allemands (AJFA) hat ca. 175 Mitglieder. In einem gemeinsamen Mitgliederverzeichnis, das alle zwei Jahre neu aufgelegt wird, zeigen die Mitglieder unter Angabe ihrer Arbeitsschwerpunkte ihre grund­sätzliche Bereitschaft an, Studenten, Referendare und Elèves Avocat für Praktika bzw. Wahlstationen aufzunehmen.
Praktika im Partnerland und die Teilnahme an Vorseminaren mit Tagung können gemäß unseren Richtlinien durch Stipendien gefördert werden.

Prof. Dr. Marc-Philippe WELLER

Heidelberg

1. Vorsitzender
Prof. Dr. Marc-Philippe Weller ist 1. Vorsitzender der DFJ.
Er ist seit 2014 Direktor am Institut für internationales und ausländisches Privat- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg (Nachfolge Prof. Dr. Dres. h.c. Herbert Kronke). Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Montpellier (Licence en droit).
Promotion 2004 an der Universität Heidelberg unter der Betreuung von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Hommelhoff und Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erik Jayme.
Habilitation 2008 an der Universität zu Köln am Institut für internationales und ausländisches Privatrecht (Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel).
2008 bis 2011 Lehrstuhl für Internationales Unternehmensrecht an der Universität Mannheim, von 2011 bis 2014 Direktor des Instituts für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Freiburg.
Herr Weller ist Vertrauensdozent der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie Mitherausgeber zweier Peer Reviewed-Journals, der Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht (ZGR) sowie der Zeitschrift für Europäisches Privatrecht (ZEuP).

Dr. Heiner BAAB

Rechtsanwalt, Mainz

2. Vorsitzender
Dr. Heiner Baab ist 2. Vorsitzender der DFJ.
Er ist seit 2000 Rechtsanwalt im Bereich IT-Recht, seit 2009 Fachanwalt für IT-Recht.
Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz, Dijon, Surrey (England) und Dickinson/Penn State (LL.M. USA) mit Zulassung als Attorney-at-Law (New York).

Nach dem Referendariat war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Walter Rudolf in Mainz. 2000 erfolgte seine Promotion und Zulassung als Rechtsanwalt in Frankfurt a.M., mittlerweile in Mainz. Seither berät er Unternehmen rechtlich zu Software, Hardware, Services, Vertrieb und Datenschutz. Er ist mit einer französischen Juristin verheiratet und verbringt seinen Urlaub gerne in Frankreich.

Dr. Arno MAIER-BRIDOU

Rechtsanwalt & Avocat, Frankfurt a. Main

Generalsekretär
Dr. Arno Maier-Bridou ist Generalsekretär der DFJ.
Er studierte Rechtswissenschaft an der Universität Heidelberg und an der Cornell University in Ithaca, New York (LL.M.). Er promovierte an der Universität Heidelberg mit einer Doktorarbeit aus dem deutsch-amerikanischen Gesellschaftsrecht. Nach dem Studium arbeitete Herr Maier-Bridou zunächst 4 Jahre in Anwaltskanzleien in Paris und kehrte danach mit seiner französischen Frau, ebenfalls eine Rechtsanwältin, nach Deutschland zurück. Seither ist er als Rechtsanwalt und Avocat à la Cour in Frankfurt am Main tätig und berät Unternehmen aus französischsprachigen Ländern im deutschen Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Das deutsch-französische Verhältnis ist ihm eine Herzensangelegenheit.

Rudolf HERRMANN

Ltd. Verw. Rat a.D., Bad Honnef

Schatzmeister
Rudolf Herrmann ist Schatzmeister der DFJ.
Geb. 28.11.1942 in Ludwigshafen am Rhein.
Historiker und Politologe.
Universitäten Heidelberg und Paris-Sorbonne sowie Institut International d’Administration publique, Paris.
Spezialisiert auf Fragen der Auswärtigen Kulturpolitik, der bilateralen und multilateralen Förderungspolitik und auf zwischenstaatliche Institutionen und Kooperationsverhältnisse.
Nach vielerlei Aufgaben multilateraler (Conseil de Cooperation Culturelle des Europarates, Council of European National Committees) und bilateraler sowie trilateraler Natur (Niederlande, Spanien, Italien, Polen) von 1990 bis 2005 Koordinator des Deutsch-Französischen Jugendwerks, Bonn/Berlin-Paris. Seit 2007 Schatzmeister der Deutsch-Französischen Juristenvereinigung und Vorsitzender der Elena Muresanu­-Stiftung, WiehlHermannstadt/Sibiu.

Dr. Jürgen JEKEWITZ

Ministerialdirektor a.D., Dorweiler

Ehrenvorsitzender

Univ.-Prof. (em.) Dr. Walter RUDOLF

Mainz

Ehrenvorsitzender

Thorsten COSS

Geschäftsführer, Rechtsanwalt, Bochum

Christian FISCHER

Oberregierungsrat, Hamburg

Werner GAUS

Rechtsanwalt, Frankfurt a. Main

Dr. Christoph HIRSCHMANN

Rechtsanwalt, Düsseldorf

Dr. Stefan KETTLER

Rechtsanwalt, Düsseldorf

Nicola KÖMPF

Rechtsanwältin & Avocat, Paris

Dr. Fabienne KUTSCHER-PUIS

Rechtsanwältin & Avocat, Düsseldorf

Herta WEISSER

Rechtsanwältin, Dresden

Das Kuratorium berät und unterstützt den Vorstand:

  • RA Thomas DRAUDT, Frankfurt a. Main
  • RA Reiner GRANER, Stuttgart
  • Univ.-Professor Dr. Urs Peter GRUBER, Mainz
  • Michael HASSEMER, Lehrbeauftragter und Übersetzer, Dijon
  • Dr. Jörg-Dietrich KRAMER, Ministerialrat a.D, Siegburg
  • RA Björn KRAUSGRILL, Frankfurt a. Main
  • RA Dr. Jörg LANGER, Beaulieu-sur-Mer

(Neufassung vom 27.09.2013)

I. Name, Vereinszweck und Sitz

Artikel 1:

Der Verein erhält den Namen
"DEUTSCH-FRANZÖSISCHE JURISTENVEREINIGUNG e.V."

Artikel 2:

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar wissenschaftliche und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts 'Steuerbegünstigte Zwecke' der Abgabenordnung, indem er bestrebt ist, die beruflichen und persönlichen Beziehungen zwischen deutschen und französischen Juristen zu fördern, die Kenntnis des Rechts und der Rechtseinrichtungen in beiden Ländern durch Vorträge, Presseartikel, Treffen und berufliche Aufenthalte zu vertiefen, sowie Arbeiten über Fragen, welche für die Juristen beider Länder von Bedeutung sind, durchzuführen und zu unterstützen.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Artikel 3:

(1) Sitz des Vereins ist Karlsruhe.

(2) Der Sitz des Vereins kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung an einen anderen Ort verlegt werden.

 

II. Mitgliedschaft

Artikel 4:

(1) Der Verein besteht aus natürlichen und juristischen Personen. Ehrenmitgliedschaft ist nicht möglich.

(2) Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu erstellen.

(3) Der Vorstand kann Ehrenmitglieder auf Vorschlag des Kuratoriums ernennen.

Artikel 5:

Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Zahlung des Jahresbeitrages, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. In besonderen Fällen, vor allem bei noch in der Ausbildung befindlichen Juristen, kann der Vorstand von der Erhebung des Beitrages absehen.

Artikel 6:

Der Verlust der Mitgliedschaft tritt ein:

  • 1. durch Austrittserklärung, die dem Vorstand gegenüber schriftlich abzugeben ist und unter Einhalten einer Kündigungsfrist von drei Monaten auf Ende des Geschäftsjahres zu erfolgen hat,
  • 2. durch Ausschluß, der bei Verstoß gegen das Vereinsinteresse vom Vorstand beschlossen werden kann. Das ausgeschlossene Mitglied kann bei der nächsten Mitgliederversammlung Beschwerde einlegen.

 

III. Die Organe des Vereins

Mitgliederversammlung:
Artikel 7:

(1) Die Mitgliederversammlung tritt in jedem Geschäftsjahr mindestens einmal zusammen. Sie wird vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden unter Einhalten einer Frist von mindestens einem Monat mit Angabe der Tagesordnung schriftlich einberufen. Auf Beschluß des Vorstands oder auf Antrag eines Fünftels der Mitglieder des Vereins sind außerordentliche Mitgliederversammlungen einzuberufen.

(2) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, auch jede Vereinigung, je eine Stimme. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 10 Mitglieder anwesend sind. Eine zweite mit gleicher Tagesordnung einberufen Mitgliederversammlung ist in jedem Fall beschlußfähig.

(3) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand. Das Kuratorium kann dazu Vorschläge machen. Die Mitgliederversammlung nimmt den Geschäftsbericht des Vorstands entgegen, prüft und genehmigt die Jahresabrechnung und entlastet den Vorstand.

(4) Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Bei Wahlen ist absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich; wird diese nicht erreicht, so findet Stichwahl statt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

(5) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll festgehalten, das vom 1. Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied unterzeichnet wird.

Vorstand:
Artikel 8:

(1) Die Geschäfte des Vereins werden durch den Vorstand geführt. Dieser besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden und mindestens drei, höchstens zehn weiteren Mitgliedern, die sämtlich auf zwei Jahre gewählt werden. Die Amtszeit endet mit Ablauf der Mitgliederversammlung, die über die Entlastung für das zweite Jahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, so kann der Vorstand anstelle des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied berufen. Die Berufung des Ersatzmitglieds bedarf der Bestätigung durch die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.

(2) Der Vorstand ist berechtigt, den Mitgliedern zusammen mit der Tagesordnung Vorschläge für die Wahl von Vorstandsmitgliedern durch die ordentliche Mitgliederversammlung zu machen. Wahlvorschläge eines Mitglieds müssen zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim 1. Vorsitzenden eingehen. Der 1. Vorsitzende ist verpflichtet, aus allen Wahlvorschlägen eine Vorschlagsliste zu erstellen, die der Mitgliederversammlung vorzulegen ist. Auf die Satzungsbestimmungen über Wahlvorschläge ist im Einberufungsschreiben ausdrücklich hinzuweisen, falls die Wahl von Mitgliedern des Vorstands Gegenstand der Tagesordnung ist.

(3) Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

(4) Der Vorstand tritt auf Antrag des 1. Vorsitzenden oder zweier seiner Mitglieder so oft zusammen, als es das Interesse und die Zwecke des Vereins erfordern.

(5) Der Verein wird nach außen durch den 1. oder 2. Vorsitzenden vertreten.

Kuratorium:
Artikel 9:

(1) Durch Beschluß der Mitgliederversammlung kann dem Vorstand ein Kuratorium zur Seite gestellt werden, das ihn bei der Erreichung des Vereinszwecks berät und unterstützt. Es soll gewährleisten, daß die Arbeit des Vereins seiner Zweckbestimmung entspricht.

(2) Die Mitglieder des Kuratoriums, die Vereinsmitglieder sein müssen, werden durch den Vorstand gewählt, jedoch wird die erste Zusammensetzung von der Mitgliederversammlung bestimmt.

 

IV. Schlußbestimmungen

Artikel 10:

Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember.

Artikel 11:

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Vereins.

Artikel 12:

(1) Im Fall der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung einen oder mehrere Liquidatoren, die mit der Liquidation des Vereinsvermögens betraut werden und zur Begleichung der Schulden und Regelung des Aktivvermögens Vollmacht erhalten.

(2) Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen an das Deutsch-Französische Jugendwerk, das es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung der Bildung und Weiterbildung von jungen und auszubildenden Juristen zu verwenden hat.

Artikel 13:

Soweit in dieser Satzung nichts anders bestimmt ist, gelten die Vorschriften der Paragraphen 21 ff. BGB.

 

Die Satzung steht Ihnen hier als PDF-Download zur Verfügung.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt
  • für Mitglieder 50 Euro/Jahr,
  • für Mitglieder in Ausbildung 25 Euro/Jahr sowie
  • für nicht mehr berufstätige Mitglieder (auf Antrag) 25 Euro/Jahr.
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